Oftmals stellt Leasing eine günstige Alternative zum Kauf dar. Dennoch kommt es gerade bei der Rückgabe des Fahrzeuges oft zu Konflikten zwischen der Leasingfirma und dem Leasingnehmer. Damit das Leasing sich zu keiner bösen Überraschung entwickelt, ist vor Rückgabe des Fahrzeuges einiges zu beachten.
Natürlich muss bei einer Rückgabe nicht zwangsläufig zu einem Desaster kommen. Um eine satte Zusatzrechnung zu vermeiden sollte man jedoch das Fahrzeug nicht erst am Tag der Rückgabe genauer unter die Lupe nehmen. Der häufigste zusätzliche Kostenpunkt ist die Laufleistung des Autos. Wurde mehr gefahren, als vertraglich festgelegt, so kann dies schon mal teuer werden. Sie müssen sich jedoch auf keinerlei Rundungen des Betrages einlassen. Ein seriöser Leasing -Anbieter wird immer auf den Cent genau abrechnen. Aber Vorsicht: Lassen Sie sich dennoch nicht dazu verleiten den Tacho zu manipulieren. Dies führt – fliegt es auf – zu einer strafrechtlichen Anzeige wegen Betrugs.
Andererseits gibt es jedoch auch viele Mängel die man vor Rückgabe noch kostengünstig beseitigen kann – Leasing ist nicht also automatisch eine Kostenfalle. So sollte man keinesfalls ein dreckiges oder gar ungepflegtes Auto abgeben. Ein verschmutztes Fahrzeug führt beim Leasing nämlich schnell zu einem erheblichen Minderwert. Auch wenn man Kratzer oder Beulen verdecken möchte, bringt einem diese Strategie nichts. Der Leasinggeber wird auf jeden Fall das Auto zunächst waschen und die Mängel entdecken. Also gilt es schon vor Rückgabe das Auto zu reinigen. Empfehlenswert ist sogar eine professionelle Autoaufbereitung. Diese Kostet je nach Aufwand und gewünschtem Umfang 300 € – 500 €. Die Rechnung geht beim Leasing jedoch trotzdem auf: Unter Umständen kann man bis zu 3.000€ bei der Rückgabe sparen.
Außerdem werden bei Rückgabe oft die Reifen bemängelt. Demzufolge sollte man seinen Leasing – Vertrag genau prüfen. Bei manchen Verträgen ist man sogar verpflichtet, neben den Sommerreifen auch Winterreifen in entsprechendem Zustand zurückzugeben. Man sollte jedoch wissen, dass man nur dazu verpflichtet ist, die Reifen in passendem Profil und passender Größe zu übergeben. Das heißt, man ist an keine Markenreifen gebunden. Sofern die Reifen abgefahren sind, sollte man sich also vor Rückgabe schlau machen, woher man relativ günstige Reifen bekommt. Denn die Leasing – Firma wird auf jeden Fall Markenreifen aufziehen lassen. Manche Disccount – Anbieter bieten zur Hälfte des Preises des Originalproduktes schon Reifen an, die evtl. nur das Modell vom Vorjahr sind.
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